Biografie

Johannes Weiss ist als Sänger, Dirigent und Cembalist v.a. der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts verbunden, aber nicht ausschließlich. Neben internationalen Konzert- und Opernengagements arbeitet er regelmäßig als Tenor-Solist mit Akadêmia (Frankreich) und Weser-Renaissance (Deutschland), kuratiert gemeinsam mit Heidi Gröger des Musikfest Eichstätt und unterrichtet Gesang und Historische Aufführungspraxis.

Bevor er sich dem Sologesang zuwendet, studiert er zunächst Cembalo und Viola da gamba. 
Mit beiden Instrumenten gewinnt er während des Studiums mehrere Kammermusik-Wettbewerbe, u.a. beim Biagio-Marini-Wettbewerb in Neuburg/Donau, beim Van-Wassenaer-Concours in Den Haag, den Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt am Main und den Alte-Musik-Wettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in Berlin.

Parallel dazu rückt das Singen mehr und mehr in den Fokus, wichtige Impulse erhält er durch das Studium bei Hedwig Fassbender, in Meisterkursen bei Christoph Prégardien, Ernst Häfliger, Guillemette Laurens und Thomas Heyer, und als Mitglied des Atelier Lyrique der Pariser Oper. Solo-Verträge führen ihn an die Oper Frankfurt, das Freie Landestheater Bayern, das Hessische Staatstheater Wiesbaden, die Opéra La Monnaie Brüssel, das Nationaltheater Prag, die Opéra National de Paris, das Opernhaus Danzig, die Opéra Monte Carlo und die Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Durch sein Engagement als künstlerischer Leiter, Lehrer und Dirigent versucht Johannes Weiss, über das reine „Musik-Machen“ hinaus die musikalische Landschaft zu formen und zu prägen; vom Wunsch getrieben, mehr Menschen mit der Lust auf Musik anzustecken.

Johannes Weiss